Top-Suchbegriffe der SchweizerInnen im 2008

Der Informationsdienst search.ch ebenso die meistgenutzten Suchbegriffe 2008 beziehungsweise Top 10 Themen der SchweizerInnen veröffentlicht:

1.) Reisen
2.) Geoservice
3.) News (inkl. Medien allgemein)
4.) Erotik
5.) Telefonbuch
6.) Detailhandel Schweiz
7.) Jobs
8.) Wetter
9.) Entertainment (Kino, Restaurant, etc.)
10.) Saisonale Themen (Börse, UBS, Credit Suisse, etc.)

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“The Future of the Internet III”

Mobile Geräte werden für die meisten Menschen weltweit bis zum Jahr 2020 die zentrale Anlaufstelle für das Internet werden. Das prognostiziert US-Marktforscher Pew Internet & American Life Project in seiner aktuellen Studie “The Future of Internet III”.

- The mobile device will be the primary connection tool to the internet for most people in the world in 2020.
- The transparency of people and organizations will increase, but that will not necessarily yield more personal integrity, social tolerance, or forgiveness.
- Voice recognition and touch user-interfaces with the internet will be more prevalent and accepted by 2020.
- Those working to enforce intellectual property law and copyright protection will remain in a continuing arms race, with the crackers who will find ways to copy and share content without payment.
- The divisions between personal time and work time and between physical and virtual reality will be further erased for everyone who is connected, and the results will be mixed in their impact on basic social relations.
- Next-generation engineering of the network to improve the current internet architecture is more likely than an effort to rebuild the architecture from scratch.

Die Studie ist im PDF-Format auf der Website von Pew Internet abrufbar.

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Neuer Webstandard für Barrierefreiheit WCAG 2.0 verabschiedet

Am 11.12.2008 hat die Web Accessibility Initiative (WAI) im World Wide Web Consortium (W3C) Version 2.0 der Richtlinien für die Zugänglichkeit zu Webseiten verabschiedet.

WAI
“W3C Web Standard Defines Accessibility for Next Generation Web”
Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) waren erstmals 1999 in Version 1 als W3C-Empfehlung verabschiedet worden und galten unter Experten bereits damals als veraltet, da sie nicht auf aktuelle Tendenzen und technische Entwicklungen im Webdesign eingingen.
Version zwei der Richtlinien abstrahiert stärker von den HTML-Grundlagen und sieht auch die Möglichkeit zu barrierefreiem Einsatz von Techniken wie JavaScript oder Flash vor (hier ein Überblick über die Grundideen). Statt der starren Prüfsiegel (”A”, “AA” und “AAA”) stellen die WCAG 2 Muss- und Soll-Forderungen an eine barrierefreie Website auf. Dabei sollen sich die Webdesigner an den vier Prinzipien “Perceivable, Operable, Understandable, Robust” orientieren (wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust), die in zwölf Richtlinien näher beschrieben sind; zahlreiche Unterpunkte regeln die Details. Alle diese Punkte sollen konkret überprüfbar sein.

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Affiliates treffen sich in Amsterdam

Die “a4uexpo” eröffnet zum ersten Mal auf dem Europäischen Festland ihre Tore.

Nach London setzt der Veranstalter Matthew Wood (Gründer der Affiliate-Community www.affiliates4u.com) den Erfolg der Fachmesse mit Workshops, Vorträgen und Networking-Parties im RAI Kongress Zentrum in Amsterdam vom 28.-29. April 2009 fort.

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Aufgrund Twitter - Kampagnenstop

Johnson&Johnson musste die Kampagne „Wearing your baby is in fashion“, in der das Schmerzmittel „Motrin“ bewoben wird, vollständig einstellen.
Das Schmerzmittel soll den Verspannungsschmerz lösen, der durch das Tragen von Babys und Kleinkindern (eng am Körper) entsteht.
Einige Blogger, wie die US-Bloggerin Jessica Gottlieb mit 1`018 Followers auf Twitter und eine weitere Bloggerin mit 4`221 Followers auf Twitter, hat diese Kampagne verärgert. Sie griffen das Thema auf und haben ein 9 Minuten langes Video zusammengestellt und auf Youtube veröffentlicht. Dieses wurde dann von verärgerten Müttern kommentiert.
70`000 User haben das Video abgerufen und stellten Boykott-Videos ein.
Johnson&Johnson stellte die Kampagne ein und entschuldigte sich offiziell bei den Müttern auf der Webseite.
“We have heard your concerns about the ad that was featured on our website. We are parents ourselves and we take feedback from moms very seriously. We are in process of removing this ad from all media. It will, unfortunately, take a bit of time to remove it from our magazine advertising, as it is on newsstands and in distribution. Thank you for your feedback. It’s very important to us.”
Quelle: US-Marketingfachblatt “Adage”

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70 Prozent aller Internet-User shoppen online

Das Marktforschungsinstitut Nielsen Online ermittelte, dass 7 von 10 deutschen Internet-Nutzern im Juli 2008 online eingekauft haben.
Das Internet-Auktionshaus Ebay war mit gut 17 Millionen Besuchern und einem Anteil von rund 47% die Anlaufstelle Nr. 1. Gefolgt von Amazon mit 11 Millionen Besuchern. Das heisst, 3 von 10 Surfern haben die Webseite des weltgrössten Online-Händlers angesteuert.

Auf die Spitzenplätze schafften es auch die Versandhändler:
Quelle – Platz 3 mit 7 Millionen Besucher
Neckermann – Platz 5
Tchibo – Platz 6 mit 5 Millionen Besucher
Otto – Platz 7
Conrad – Platz 11 mit 2,6 Millionen Besucher

Bei den Discountern sah die Platzierung wie folgt aus:
Aldi – Platz 19
Plus – Platz 25
Lidl – Platz 37 (erst seit einigen wenigen Wochen online)
Penny – Platz 124

Auch die Online-Preisvergleiche schnitten gut ab und landeten sogar unter den Top10:
Ciao - Platz 4
Preisvergleich.de - Platz 8
Kijiji - Platz 9
Idealo - Platz 10

Shopping-Portale:
T-Online Shopping - Platz 12
SmartShopping - Platz 18

Fazit -vor allem die sogenannten “Mass Merchandiser”, also Anbieter, die sich nicht spezialisiert haben sondern Waren aus den verschiedensten Bereichen verkaufen, rangieren auf den vorderen Plätzen.

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Neues Google-Handy aus Australien

Nun gibt es ein zweites Mobiltelefon, das auf dem Handy-Betriebssystem von Google basiert - das Kogan Agora. Die Entwicklung stammt aus Australien, produziert wird in China. Und so punktet das neue Smartphone vor allem beim Preis.

In der Grundversion kostet das Kogan Agora 299 Australische Dollar, was umgerechnet gerade einmal 150 Euro sind. Ein Schnäppchen also, bedenkt man, dass man dafür ein richtiges Smartphone bekommt, samt Touchscreen, MP3-Player und Internet-Funktionen.
Quelle: www.spiegel.de

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Social Commerce ist Randerscheinung

Marktforscher Innofact und Deutsche-Startups.de fanden heraus, dass neue E-Commerce-Konzepte den Markt bereichern, für klassische Online-Shops sind sie aber keine Bedrohung.
Mehr als 80% der User besuchen die Anbieter von Produkt- und Preisinformationen wie die klassische Online-Shops, Suchmaschinen oder Online-Marktplätze wie Ebay.
Die Preisvergleicher und Bewertungsportale werden von zwei Dritteln bzw. jedem Zweiten in der Internet-Gesamtnutzerschaft vor dem Online-Einkauf aufgesucht.
Im Rahmen der Panelstudie wurden 1.000 Internetnutzer zu den Schwerpunktthemen Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt.

Dabei zeigt sich auch: „Innovative E-Commerce-Konzepte wie Shopping-Clubs, Shopping-Communities, Mass Customization Stores oder Live Shopping-Portale (jeden Tag nur ein Produkt) werden akteull deutlich weniger frequentiert als die E-Commerce-Platzhirsche.“

Fester Bestandteil im Online-Einkaufsprozess indes ist das Lesen von Nutzerproduktbewertungen vor der Entscheidungsfindung:
„Drei Viertel der Befragten geben an, zumindest gelegentlich die Meinungen anderer Nutzer zu lesen, bevor Sie ein bestimmtes Produkt online einkaufen. Nur 8% nutzen solche Hilfestellungen überhaupt nicht. Selbst verfasst hat bislang lediglich ein Drittel der Internet-Nutzer eine eigene Produktmeinung, 29% verfassen Kommentare, 16% schreiben Erfahrungsberichte. Eine Produktempfehlung haben bislang nur 9% aller Befragten gepostet.“

Käufer von individualisierten Produkten im Internet sind zur Hälfte Gestalter von T-Shirts, jeder Fünfte hat Accessoires mit Bildern bedrucken lassen. Andere selbst gestaltete Produkte wie Visitenkarten, Poster/Plakate aber auch selbst konfigurierte Computer werden bislang nur von höchstens 10% Prozent der Nutzer online bestellt. Ein echter Trend könnte die Mitgestaltung von Kleidung und Einrichtungsgegenständen werden.
44% bzw. 23% der Nutzer geben an, sich hier beteiligen zu wollen. Dabei akzeptieren die meisten Nutzer einen Aufpreis für selbst gestaltete Produkte. Während nur ein Viertel der Befragten bereit ist, für solche Produkte 25% oder mehr als Aufpreis zu bezahlen, akzeptiert die Mehrheit Mehrkosten bis unter 25% des Normalpreises. Nur 16% wollen dafür nichts ausgeben.

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Männer und Frauen nutzen das mobile Internet deutlich unterschiedlich

Das zeigt die aktuelle Studie „Mobile Internet Benchmarking Studie 2008″ von TNS Infratest.

Bei der Nutzung von Informations- und Download-Diensten im mobilen Internet sind Männer und Frauen deutlich unterschiedlich unterwegs. Während die klassischen Internetdienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder beispielsweise der Wetterbericht von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt werden, nutzen männliche Nutzer deutlich häufiger als Frauen das mobile Internet zur Beschaffung aktueller Nachrichten. Dies betrifft insbesondere das Abrufen tagesaktueller Nachrichten (Männer: 59 Prozent, Frauen: 39 Prozent), Sportnachrichten (Männer: 37 Prozent, Frauen: elf Prozent) sowie Aktienkurse / Finanznachrichten (Männer: zwölf Prozent, Frauen: zwei Prozent). Das sind die aktuellen Ergebnisse einer Auswertung von Befragungsdaten, die im Rahmen der „Mobile Internet Benchmarking Studie 2008“ von TNS Infratest gewonnen wurden. Das Projekt läuft seit Juli 2008 als kontinuierliches Tracking mit dem Ziel, Nutzer im mobilen Internet zu beschreiben. Die Nutzer werden dabei direkt auf ihrem Handy im mobilen Internet befragt. Der Auswertung liegen 642 Interviews mit Nutzern verschiedener mobiler Internetportale zugrunde, die in den Monaten Juli bis September 2008 befragt wurden.

Erstaunlich anders ist das Verhalten bei der Nutzung von Download-Diensten, die von Frauen tendenziell intensiver aufgesucht werden. So gaben 70 Prozent der befragten Frauen an, über das mobile Internet bereits mindesten einmal ein Spiel auf ihr Handy geladen zu haben, während dies nur 59 Prozent der männlichen Handy-Nutzer bestätigen. Stärker noch der Unterschied bei den Download-Diensten für Klingeltöne (Männer: 45 Prozent, Frauen: 65 Prozent) und Musiktitel (Männer: 37 Prozent, Frauen: 57 Prozent), wo der Nutzungsanteil der Frauen jeweils um 20 Prozentpunkte über dem der Männer liegt.
Allerdings stellen Frauen erst rund ein Viertel der derzeitigen Nutzer im mobilen Internet im deutschsprachigen Raum. Mit durchschnittlich 30 Jahren sind sie dabei drei Jahre jünger als die männlichen Nutzer.

Nutzung mobiler Internetdienste

Nutzung mobiler Downloaddienste

Soziodemographie-Alter

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